Diagnose und Management von Plattenepithelkarzinomen mit unbekanntem Primärtumor im Kopf-Hals-Bereich
W. J. Issing, B. Taleban, S. Tauber · Pädiatrische Praxis · 2003 · Heft 09 · S. 659-665
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Unter dem Begriff Metastase bei unbekanntem Primärtumor (sog. CUP-Syndrom) ist die histologisch gesicherte Manifestation einer karzinomatösen Erkrankung in einer Metastase definiert, bei der kein ursächlicher Primärtumor zu diagnostizieren ist. Die Häufigkeitsangaben aus der Literatur für das Vorkommen eines CUP liegen zwischen 3 % und 15 % aller Patienten mit einer malignen Erkrankung. Die histologische Aufarbeitung von CUP-Metastasen des Halses zeigen in 70 % der Fälle ein Plattenepithelkarzinom. In einer retrospektiven Studie wurden an 167 Patienten mit zervikaler Manifestation ei…