CareLit Fachartikel

Einstellung von Experten und Laien gegenüber negativen Sanktionen bei psychisch Kranken

Heidi Zogg, Christoph Lauber, Vladeta Ajdacic-Gross, Wulf Rössler · Psychiatrische Praxis · 2003 · Heft 07 · S. 379-383

Dokument
1100284
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Heidi Zogg, Christoph Lauber, Vladeta Ajdacic-Gross, Wulf Rössler
Ausgabe
Heft 07 / 2003
Jahrgang 30
Seiten
379-383
Erschienen: 2003-01-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung ANLIEGEN: Vergleich der Einstellung von Psychiatern (n = 87) und der Allgemeinbevölkerung (n = 90) zu verschiedenen Zwangsmaßnahmen gegenüber psychisch Kranken. METHODE: Telefonische Befragung von zwei repräsentativen Stichproben. ERGEBNISSE: Die Zwangseinweisung ist die am meisten akzeptierte negative Sanktion (Experten 98,9 %/Laien 72,2 %), gefolgt vom Fahrausweisentzug (6,7 %/54,1 %), dem Schwangerschaftsabbruch (5,6 %/19,4 %) sowie dem Stimmrechtsentzug (1,1 %/17,4 %). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei der Prüfung und der Durchführung von Zwangsmaßnahmen im klinischen Alltag, aber auch im öffentlichen…

Schlagworte

Schwangerschaftsabbruch Psychiatrische Praxis