Neuromyotonie 2003
L. Gutmann, H. C. Hopf · Aktuelle Neurologie · 2003 · Heft 10 · S. 502-504
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Neuromyotonie ist klinisch durch Muskelkrämpfe, Steifigkeitsgefühl und Bewegungsbehinderung charakterisiert. Es handelt sich um eine Daueranspannung der Muskeln mit kontinuierlicher Muskelfaseraktivität. Ihr liegt eine Übererregbarkeit der peripheren Nerven zugrunde. Elektrophysiologisches Korrelat sind repetitive Entladungen motorischer Einheiten oder auch gruppierte, rhythmisch wiederkehrende Entladungen wie bei der Myokymie. Die Störung wird erworben beispielsweise durch Demyelinisation, Autoimmunreaktion, Röntgenbestrahlung, Toxinwirkung, kommt aber auch genetisch bedingt vor. Pathophysio…