Schwangerschaftskomplikationen beim Antiphospholipid-Antikörper-Syndrom – Erfahrungen aus einer Risikosprechstunde an der UFK Jena
J Westphal, A Möller, E Schleußner · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Angeborene und erworbene thrombophile Erkrankungen wurden als wesentliche Ursachen für habituelle Aborte und andere Schwangerschaftskomplikationen erkannt. Die vorgestellte Untersuchung betrachtet die Prävalenz von Antiphospholipid-Antikörper in einem Risikokollektiv aus der Spezialschwangerenberatung der UFK Jena. Methoden: Zwischen 1999–2002 wurden bei 226 Patientinnen Anti-Cardiolipin-AAK bestimmt, die eines der folgenden anamnestischen Kriterien erfüllten: (1) ≥ 2 Frühaborte oder ≥ 1 Spätabort; (2) Z. n. Präeklampsie oder IUGR; (3) Z. n. Thrombembolischem Ereignis Bei Nachweis eines Antiphosph…