Impfschutz bei Stich- und Bissverletzungen im Gesichtsbereich
L Wilhelm, S K. W Wiersbitzky, F Podmelle, C Werschnick · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 08 · S. 677-682
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Stich- und Bissverletzungen im Gesichtsbereich müssen vom erstbehandelnden Arzt das Risiko einer Allgemeininfektion und die Notwendigkeit einer aktiven bzw. passiven Immunisierung kalkuliert werden. In Abhängigkeit vom Verletzungsmuster sind in Mitteleuropa Tetanus, Tollwut, Hepatitis B und C sowie HIV in Betracht zu ziehen. Hinsichtlich einer Tetanus-Immunisierung ist die Indikation zur Post-Expositions-Prophylaxe (PEP) generell weit zu stellen. Für andere Schutzimpfungen muss eine differenzierte Entscheidung in Kooperation mit anderen Fachgebieten und den Gesundheitsämtern angestrebt werden…