Formale MRT-Kriterien in der Diagnose der Multiplen Sklerose
Inga Harting, Uta Meyding-Lamadé, Stefan Hähnel · Radiologie up2date · 2004 · Heft 02 · S. 107-122
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche, demyelinisierende Erkrankung des ZNS, die mit multiplen, disseminierten Demyelinisierungsherden, sog. Plaques, in der weißen Substanz einhergeht. Die MRT weist mit hoher Sensitivität Veränderungen der weißen Substanz nach. Indem die MRT bereits bei einer klinisch isolierten, MS-verdächtigen Erstsymptomatik die räumliche und zeitliche Disseminierung der Erkrankung belegt, trägt die Methode dazu bei, die Erkrankungswahrscheinlichkeit abzuschätzen. Da die MRT zwar hoch sensitiv, aber nicht spezifisch ist, ist die Anwendung formaler MRT-Krite…