Eine seltene Komplikation der Extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie: Nierenruptur mit nachfolgender Nephrektomie
M. May, S. Gunia, C. Helke, M. Seehafer, B. Hoschke · Aktuelle Urologie · 2004 · Heft 04 · S. 316-319
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: Die Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) besitzt in der Therapie der Urolithiasis einen gesicherten Stellenwert. Bei hoher Steinfreiheitsrate sind Spektrum und Inzidenz der therapiebezogenen Morbidität gering. KASUISTIK: Wir berichten von einem 66-jährigen Patienten, der sich aufgrund eines 8 mm großen mittleren Kelchkonkrementes links einer ESWL-Therapie unterzogen hatte. Im unmittelbaren postinterventionellen Verlauf zeigte er persistierende Flankenschmerzen, Makrohämaturie und eine protrahierte hämodynamische Instabilität. In einem Akut-Computertomogramm wurde eine massive…