Perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG): Schicksal einer nicht geborgenen Halteplatte
SC Bischoff, T Nietzschmann, M Momma, M Krüger, A Schneider, MP Manns, PN Meier · Endoskopie heute · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die PEG hat sich als sicherer und zweckmässiger Standardzugang zur längerfristigen enteralen Ernährung bewährt. Die Nutzungsdauer der PEG ist per se nicht begrenzt, solange keine Komplikationen wie Okklusion oder Bruch auftreten. Bei PEG-Wechsel wird angestrebt, die alte PEG endoskopisch zu bergen, was in mehr als 90% der Fälle gelingt. Hier präsentieren wir einen Fall, wo nach PEG-Abriss die Halteplatte nicht geborgen werden konnte und schildern das ungewöhnliche Schicksal derselben. Eine 61jährige Patientin musste wegen Schluckunfähigkeit bei Rezidiv eines Zungenrandkarzinoms, Operation und Bestrahlung langfri…