Blut- und Lymphgefäße bei Feten mit erhöhter Nackentransparenz von 11 - 14 Schwangerschaftswochen: ein Review
C. S. von Kaisenberg, K. H. Nicolaides, B. Brand-Saberi · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2004 · Heft 11 · S. 1167-1176
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine erhöhte Nackentransparenz, welche im Ultraschall von 11 - 14 Schwangerschaftswochen darstellbar ist, wird bei etwa 75 % der Feten mit Trisomien 21, 18 und 13 und bei solchen mit Turner-Syndrom gefunden. Die Messung der fetalen Nackentransparenz ist heute die sensitivste Methode, um nach Chromosomenstörungen, Herzfehlern, genetischen Syndromen und Skelettanomalien zu suchen und eine erhöhte Nackentransparenz wurde bei einer Vielzahl fetaler Strukturanomalien beschrieben. Das Bindegewebe kann als ein Netz unlöslicher Fasern, verbunden durch lösliche Polymere, der Kittsubstanz, verstanden werde…