Der Einsatz der Vakuumtherapie bei der Defektdeckung an der oberen Extremität mit freien mikrochirurgischen arterialisierten venösen Lappen
J Kopp, A Bach, B Loos, E Polykandriotis, U Kneser, H Seyhan, J Ohnolz, R E Horch · Zentralblatt für Chirurgie · 2004 · Heft S01 · S. 82-84
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Arterialisierte venöse Weichteillappenplastiken sind als Lappen definiert, welche über einem rein venösen Stromgebiet - meist am palmarseitigen, distalen Drittel des Unterarmes - gehoben und transplantiert werden. Diese Lappen setzen sich aus Haut, subkutanem Gewebe sowie dem subdermalen venösen Plexus zusammen. Im Empfängerbett wird eine der Lappenvenen an eine ernährende Arterie angeschlossen, während die anderen Gefäße des Plexus an eine oder mehrere drainierende Venen anastomosiert werden. Die retrograde Perfusion führt initial häufig zu Ödemen, Epidermolysen oder gar Hautnekrosen, welche in…