200 Jahre Hörprüfungen mit Sprache, 50 Jahre deutsche Sprachaudiometrie - ein Rückblick
H. Feldmann · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 11 · S. 735-742
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung VON DEN ANFäNGEN BIS ZUR KLASSISCHEN HöRWEITENPRüFUNG: Die Notwendigkeit, das Hörvermögen zu messen, wurde erst gesehen, als es möglich schien, Schwerhörigkeit oder Taubheit zu heilen. Grapengiesser in Berlin 1801 hatte die Ohren tauber Kinder mit Gleichstrom gereizt und über gewisse Erfolge berichtet. Pfingsten in Kiel 1804 übernahm diese Methode und setzte zum ersten Mal Sprache ein, um verschiedene Grade der Hörstörung unterscheiden zu können. Er teilte die Sprachlaute in drei Klassen: Vokale, stimmhafte und stimmlose Konsonanten. Itard in Paris 1821 unterschied fünf Schwerhörigkeitsgrade, je…