Hängt die Wirksamkeit von rekombinantem Gewebe-Plasminogenaktivator (rt-PA) beim Kaninchen vom Erythrozyten- und Fibringehalt eines Thrombus ab?
K Kirchhof, M Sikinger, T Welzel, S Zoubaa, K Sartor · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2004 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Zu prüfen, ob der Erythrozyten- und Fibringehalt eines Thrombus die Wirksamkeit von rekombinantem Gewebe-Plasminogenaktivator (rt-PA) beeinflusst. Methode: 30 Minuten nach Verschluss der A. cerebri media mit 20 Stunden alten roten oder weißen Emboli wurde bei 23 Kaninchen eine intraarterielle Thrombolyse mit 3mg rt-PA/kg Körpergewicht durchgeführt. 20 Kaninchen dienten als Kontrolle. Die zerebrale Perfusion wurde MR-tomographisch überwacht. Ergebnis: rt-PA entfaltete nur bei Gefäßverschlüssen mit roten Emboli eine thrombolytische Wirkung. In dieser Gruppe sank die mittlere Transitzeit des Kontrastmittels…