Individuelle Faktoren bestimmen die Therapie - Hirnmetastasierung ist eine interdisziplinäre Herausforderung
R. Souchon, J. Claßen · Der Klinikarzt · 2004 · Heft 06 · S. 156-160
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Metastasierung in das Gehirn ist - unabhängig von der zugrunde liegenden Tumorentität - ein ungünstiger Prognosefaktor. Das Auftreten zerebraler Metastasen variiert unter den Organtumoren sehr stark, bei einigen Tumorentitäten mit ansteigender Tendenz. Hieran hat zum einen die heute präzisere Bildgebungsdiagnostik (MRT, CT) einen wesentlichen Anteil, denn sie hat dazu beigetragen, zerebrale Metastasen besser detektieren zu können. Zum anderen gibt es heute effektivere Chemotherapien, welche die zugrunde liegenden Primärtumore und deren Metastasen beeinflussen, was sich positiv auf die Progno…