Pharmakotherapie bei Persönlichkeitsstörungen
D. Wedekind, B. Bandelow, E. Rüther · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2005 · Heft 05 · S. 259-267
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung stellen einen wesentlichen Anteil an der klinisch psychiatrischen Population dar, und in weitaus größerem Anteil als Komorbidität zu einer Achse-I-Störung. Persönlichkeitsstörungen gelten weithin als schwer behandelbar und problematisch im therapeutischen Setting, und eine mögliche Pharmakotherapie erfolgt oft ohne klare empirische Grundlage. Psychopharmaka können die Ausprägung von Persönlichkeitsdimensionen modifizieren. Hierbei handelt es sich um bestimmte störungsrelevante Temperamentsvariablen. Die moderne Psychopharmakotherapie von Persönlichkeitsst…