Antiangiogenetische Therapie mit Pioglitazone, Rofecoxib und Trofosfamid beim endemischem Kaposi-Sarkom
B Coras, C Hafner, A Reichle, M Landthaler, T Vogt · Aktuelle Dermatologie · 2004 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Kaposi Sarkom (KS) bei HIV-seronegativen und HIV-seropositiven Patienten ist zur Zeit der häufigste maligne Tumor bei schwarzen Äquatorialafrikanern, 50% der beschriebenen Fälle stammen aus Zentralafrika. Therapeutisch sind bislang nur palliative Maßnahmen möglich. Da lokal-destruierende Verfahren bei multiplen Veränderungen oder bei Lokalisationen an mechanisch-belastenen Körperregionen (Füße) gewissen Limitationen unterworfen sind, besteht ein erheblicher Bedarf, weltweit nebenswirkungsarme und langfristig palliativ gut wirksame, kostengünstige Therapiemodalitäten mit systemischer Wirksamkeit zu etablieren…