Kombination von transkranieller Magnetstimulation und funktioneller cerebraler Bildgebung
HR Siebner · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Über die Stimulation kortiko-kortikaler und kortiko-subkortikaler Bahnen führt die transkranielle Magnetstimulation (TMS) zu einer Modulation der neuronalen Aktivität in Gehirnregionen, die mit dem stimulierten Kortex verbunden sind. Diese „Netzwerkeffekte“ lassen sich mit funktionellen bildgebenden Verfahren (PET, fMRT, EEG) nichtinvasiv darstellen. Am Beispiel der TMS des primären motorischen und des dorsalen prämotorischen Kortex wird aufgezeigt, wie durch den kombinierten Einsatz von TMS und funktioneller Bildgebung die funktionelle und effektive cerebrale Konnektivität im motorischen System dargestellt werd…