Bewegungsbeobachtung führt nicht immer zu einem Verhaltensvorteil: Ergebnisse eines S1-S2-Paradigmas
M Jonas, K Biermann-Ruben, K Kessler, T Bäumer, R Lange, HR Siebner, A Schnitzler, A Münchau · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Annahme eines funktionellen Mechanismus im menschlichen Gehirn, der beobachtete Handlungen direkt mit ihrer internen motorischen Repräsentation abgleicht („action observation-execution matching system“), wird durch eine Reihe von neurophysiologischen Studien gestützt. Unter anderem konnte in Reaktionszeitexperimenten demonstriert werden, dass auf eine echte Bewegung als Hinweisreiz schneller reagiert werden kann als auf einen symbolischen oder räumlichen Hinweisreiz. Methoden: Wir prüften in einem Reaktionszeitexperiment (S1-S2 Paradigma) unter Variation des Interstimulusintervalls an 16 gesunde…