23Na-Magnetresonanztomographie (MRT) bei Patienten mit Paramyotonia congenita (Eulenburg)
HB Huttner, S Nielles-Vallespin, HM Meinck, L Schad, J Wöhrle, M Essig, MA Weber · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Ein Natrium-Kanal-Defekt der Skelettmuskulatur bedingt das Krankheitsbild Paramyotonia congenita, das sich durch kälte- und belastungsinduzierte Paresen äußert. Die 23Na-MRT ermöglicht die nichtinvasive Darstellung der Natriumkonzentration im Skelettmuskel. Ziel dieser Studie ist es, in vivo die extra-intrazelluläre Natriumverschiebung mittels 23Na-MRT nach experimentell ausgelöster Lähmung zu untersuchen, um anhand dieser Modellerkrankung die 23Na-MRT zu etablieren. Kernüberlegung ist dabei die Hypothese, dass die biexponentiellen kurzen und langen Relaxationskomponenten des 23Na-Atomkerns jeweil…