Ultraschall vs. MRT in der pränatalen Detektion der kongenitalen Mikrozephalie
S Gruessner, I Nauert, D Huhle, K Antrecht, R Bohle, HR Tinneberg, G Alzen · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problemstellung: Die kongenitale Mikrozephalie, autosomal rezessiv vererbt, ist, als Folge embryonaler neuronaler Migrationstörung, mit einer Corpus callosum-Agenesie und ausgeprägter mentaler Retardierung assoziiert. Wird durch die Kombination von Ultraschall und MRT die Präzison der pränatalen Diagnostik verbessert? Methode: Wir berichten über eine 24-jährige V. Gravida, I. Para, die, nach einem Spätabort und einer unauffälligen Schwangerschaft, in drei weiteren aufeinanderfolgenden Schwangerschaften zur gezielten Ultraschalldiagnostik im II. bzw. III. Trimenon in die UFK- Gießen überwiesen wurde. In allen die…