Subkutane Applikation von Apomorphin - Pharmakologische Eigenschaften und alternative Applikationswege
J. P. Sieb, A. Storch · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft S 2 · S. 40-44
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Apomorphin ist ein Non-Ergot-Aporphinalkaloid vom Dibenzochinolintyp und wirkt als potenter Dopaminagonist. Der schnelle hepatische Metabolismus („First-pass-Effekt”) von Apomorphin macht die orale Applikation unmöglich, sodass die subkutane Injektion in der Therapie des Morbus Parkinson favorisiert wird. Weiterhin sind auch die intranasale, sublinguale, rektale und intravenöse Gabe in der Behandlung des Morbus Parkinson getestet worden. Bei subkutaner Applikation ist die maximale Plasmakonzentration im Mittel nach 10 - 20 Minuten erreicht (Tmax), die klinische Wirkung tritt zwischen 7 - 17 Minut…