Weniger wäre mehr – Komplikationen nach Silikoninjektionen zur optischen Feminisierung
Y Gaber · Aktuelle Dermatologie · 2004 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Vorgestellt wird ein male-to-female Transsexueller, der sich zum Zwecke der optischen Feminisierung ca. 3 Liter flüssigen Silikons unbekannter Herkunft und Zusammensetzung in Hüften und Gesäß injizieren ließ. Nach zunächst zufriedenstellendem Ergebnis kam es nach wenigen Monaten zum Auftreten plattenartiger Verhärtungen und Hyperpigmentierung der Haut und zum Auftreten schmerzhafter Knoten im Bereich der Injektionen, aber auch injektionsfern an den Oberschenkeln. Zusätzlich entwickelte sich ein Lymphödem beider Füße und Unterschenkel. Folge der Injektionen war histologisch eine massive granulomatöse Reaktion des…