Visusrehabilitation bei schwersten Veränderungen der Augenoberfläche
J Stoiber, G Grabner · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 07 · S. 533-551
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Schwere Erkrankungen der Augenoberfläche, wie Stevens-Johnson-Syndrom, okuläres Schleimhautpemphigoid oder schwere Verätzungen oder Verbrennungen, können aufgrund einer irreversiblen Schädigung des Hornhaut-Stammzellpools zu einer nachhaltigen Visusbeeinträchtigung, in schweren Fällen mitunter auch zur Erblindung, führen. Ist nach einer Verätzung nur ein Auge betroffen, hat sich die autologe Limbustransplantation vom gesunden kontralateralen Auge bewährt. Beidseitig betroffene Patienten können von einer homologen Transplantation von Limbusgewebe eines Spenders profitieren, allerdings ist in diese…