Neurovulnerabilität der Hippokampusformation bei der Posttraumatischen Belastungsstörung
R Bering, C Eisbo, G Fischer, FF Johansen · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2005 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Kernspinresonanztomographie zeigen Patienten, die unter einer chronifizierten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden, eine Volumenminderung der Hippokampusformation. Unter Berücksichtigung des Verlaufsmodells psychischer Traumatisierung wird diskutiert, ob dieses Phänomen als Ursache, Folge oder sekundäre Begleiterscheinung der PTBS zu bewerten ist. Darüber hinaus wird die Frage aufgegriffen, ob die Neurovulnerabilität auf bestimmte Regionen bzw. Zellpopulationen begrenzt ist und welcher pathophysiologische Mechanismus diesem Befund möglicherweise zugrunde liegt. Hierzu referieren die Autoren p…