CareLit Fachartikel

Trauma, emotionale Verarbeitung und Körpersemantik am Beispiel von Koma- und Wachkoma-Patienten – Zur Bedeutung unbewusster emotionaler Verarbeitung und nonverbaler Kommunikation

A Zieger · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2005 · Heft 02

Dokument
1101813
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie
Autor:innen
A Zieger
Ausgabe
Heft 02 / 2005
Seiten
–
Erschienen: 2005-02-09 00:00:00
ISSN
0937-2032

Zusammenfassung

Neueren Untersuchungen zufolge können posttraumatische Belastungsreaktionen auch nach schwerer Hirnschädigung mit Komazuständen auftreten. Bei „Bewusstlosen“ wird das Bedrohungspotenzial des Traumas auf implizitem Wege durch Amygdala-assoziierte Vorgänge emotional bewertet und in das Körpergedächtnis eingeschrieben. Studien zum Coma imagery bei Koma-Erfahrenen deuten darauf hin, dass in der Körperhaltung das Trauma symbolisiert wird („Körpersemantik“), was Rückschlüsse auf die Art der Gewalteinwirkung und einen adäquaten Umgang mit Koma-Patienten in der Behandlung und Rehabilitation zulässt. Aus körpersemantisch…

Schlagworte

Dialogaufbau Emotion Körpergedächtnis Körpersemantik Neuropsychotraumatologie Nonverbale Kommunikation unbewusste Verarbeitung Wachkoma Amygdala Arbeit Angst Angehörige Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie