Die Selbstwahrnehmungsskala–ein ökonomisches Instrument zur Erfassung von klinisch relevanten Selbstaspekten
K Pöhlmann, P Joraschky · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2005 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Horowitz nimmt an, dass Krisen und psychische Belastung vorübergehend die Integration des Selbstsystems beeinträchtigen können. Er konnte zeigen, dass niedrige Werte seiner Selbstwahrnehmungsskala (Horowitz et al., 1996) mit hoher und längerer psychischer Belastung korrelieren. Das eindimensionale Instrument enthält fünf Items, anhand derer die Aspekte Gesichtsausdruck, Erschöpfungsgefühl, seelische Verfassung, körperliche Verfassung und „meine Person als eine Einheit“ auf bipolaren 10-Punkte-Skalen eingeschätzt werden. Die deutsche Version der Selbstwahrnehmungsskala (Maercker, 1996) wurde in einer Stichprobe v…