CareLit Fachartikel

Mutationen und Polymorphismen des Gastrin releasing peptide Gens (GRP) und des Gastrin releasing peptide Rezeptorgens (GRPR) bei Patienten mit Agoraphobie

K Zimmermann, F Einsle, H Schackert, P Joraschky, J Hoyer · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2005 · Heft 02

Dokument
1101823
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie
Autor:innen
K Zimmermann, F Einsle, H Schackert, P Joraschky, J Hoyer
Ausgabe
Heft 02 / 2005
Seiten
–
Erschienen: 2005-02-09 00:00:00
ISSN
0937-2032

Zusammenfassung

Zahlreiche Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, dass die Amygdala eine wichtige Rolle bei der Entstehung erlernter Angst spielt. Shumyatsky et al. (2002) identifizierten in Tierexperimenten das Gastrin releasing peptide Gen (GRP) und das Gastrin releasing peptide Rezeptorgen (GRPR). GRP wird bei Aktivität u.a. in den lateralen Nukleus der Amygdala ausgeschüttet und reizt gabaerge, d.h. hemmende Interneurone. Dadurch wird in diesen Interneuronen GRPR aktiviert mit der Folge der vermehrten gabaergen Hemmung in den Hauptneuronen. Dieser Mechanismus könnte den für das „Verlernen“ der Angst charakteristischen Hab…

Schlagworte

agoraphobia anxiety genetics Agoraphobie Amygdala Angst Diagnostik Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie