Mikrovaskulärer Transfer der Fibulaepiphyse nach Resektion kindlicher maligner Knochentumoren im Bereiche der oberen Extremität
P Giovanoli, M Dominkus, R Kotz, M Frey · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2005 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der funktionelle Erhalt einer Extremität im Rahmen der Behandlung maligner Knochentumoren im Extremitätenbereich ist heutzutage Standard. Der freie mikrovaskuläre Transfer einer Fibula stellt dabei die gebräuchlichste Option zur Behandlung langstreckiger Knochendefekte dar. Im Verlaufe der letzten 10 Jahre wurden über 80 Kinder wegen eines malignen Knochentumors gemeinsam mit der Orthopädischen Universitätsklinik in einem extremitätenerhaltenden Behandlungskonzept operiert. Der Resektionsdefekt wurde primär mit einem mikrovaskulären Gewebetransfer rekonstruiert. Die skeletäre Rekonstruktion nach Resektion eines…