Leitlinien für ethische Entscheidungen am Ende des Lebens
HC Müller-Busch · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2005 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Durch die Medikalisierung der Sterbephase wird der Tod innerhalb medizinischer Institutionen häufig erst dann zugelassen, wenn auf potenziell lebensverlängernde Maßnahmen verzichtet wird. Die Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen und ein „gutes Sterben“ sind durch unterschiedliche Wertvorstellungen, Überzeugungen, Lebensformen und -normen gekennzeichnet. Leitlinien für ethische Entscheidungen am Lebensende beziehen sich im Besonderen auf die Bedingungen, Intentionen, Ziele und Zulässigkeit von Handlungsformen, durch die die Qualität der letzten Lebensphase auch im Hinblick auf ein menschenwürdiges Sterben…