Gehirnparenchymveränderungen im MRT bei akuter arterieller Hypertonie – posterior, reversibel und enzephalopathisch?
JP Schneider, S Krohmer, T Brauns, T Kahn, C Zimmer · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2005 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: In den 9 Jahren seit der Erstbeschreibung der „posterioren reversiblen Leucenzephalopathie“ wurden viele Ursachen und Erscheinungsformen diskutiert, im wesentlichen aber die akute arterielle Hypertonie oder toxisch wirkende Substanzen für die Ausbildung der Symptomatik und der charakteristischen MR-Befunde verantwortlich gemacht. In letzter Zeit mehren sich Hinweise, dass eine Reversibilität der Veränderungen insbesondere bei Therapie der hypertensiven Entgleisung erreicht werden kann. Methode: Analysiert wurden MR-Aufnahmen (initial/Verlauf) von sechs Patienten mit jeweils akutem Beginn einer neurologisc…