Das Antiphospholipid-Antikörper-negative Sneddon-Syndrom
M Baranowski, M Breidenbach, W Rath, C Bartz · Zentralblatt für Gynäkologie · 2005 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das Sneddon-Syndrom ist eine sehr seltene, vorwiegend bei jungen Frauen auftretende generalisierte Erkrankung der Arterien mit subintimaler Hyperplasie und konsekutiver Lumeneinengung, charakterisiert durch eine sporadisch auftretende kutane und zerebrale Symptomatik wie Livedo racemosa, transitorisch-ischämische Attacken und Insulte oder Epilepsien, die oftmals um Jahre vorausgehen kann. Triggerfaktoren sind neben dem Rauchen und der hormonellen Kontrazeption auch Schwangerschaften. Unterschieden werden muss zusätzlich zwischen dem Antiphospholipid-Antikörper-positiven und dem Antiphospholipid-Antik…