Aktuelle Diagnostik und Therapie bei Harnblasenhyperaktivität und Dranginkontinenz
J K Badawi, S Langbein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2005 · Heft 24 · S. 1503-1506
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Harninkontinenz ist weit verbreitet und noch immer eine Tabuthema. Auch volkswirtschaftlich betrachtet entstehen durch diese chronische Erkrankung enorme Kosten für das Gesundheitswesen und die Patienten. Bei der Dranginkontinenz ist der Urinverlust mit einem imperativen (nicht unterdrückbaren) Harndrang verbunden. Unterschieden werden eine motorische Dranginkontinenz, bei der unwillkürliche Kontraktionen der Blasenmuskulatur den Urinverlust verursachen, und eine sensorische Form, bei der durch gesteigerte afferente Impulse verfrüht und schon bei geringer Harnblasenfüllung der Miktionsreflex eing…