Prävention von tiefen Beinvenenthrombosen nach akutem Schlaganfall
H.-C. Diener, C. Weimar, E. B. Ringelstein · Aktuelle Neurologie · 2006 · Heft 02 · S. 81-84
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Tiefe Beinvenenthrombosen mit dem Risiko einer nachfolgenden Lungenembolie sind häufige Komplikationen nach Schlaganfall und Immobilisierung, verlaufen aber klinisch oft inapparent. Eine effektive medikamentöse Prophylaxe konnte durch Gabe von Heparin nachgewiesen werden. Hierunter kommt es jedoch zu einem dosisabhängigen Anstieg von Blutungskomplikationen, insbesondere von intrakraniellen Blutungen. Nichtfraktionierte und niedermolekulare Heparine sollten daher bei immobilisierten Schlaganfallpatienten in dieser speziellen Indikation nur in niedriger Dosierung zur Anwendung kommen. Bei gleicher…