Huntington'sche Krankheit: Variabilität isometrischer Greifkräfte als Surrogate Marker für klinischen Studien
R Reilmann, F Kirsten, P Saemann, S Bohlen, J Sommer, T Klopstock, A Bender, M Dose, A Weindl, D Auer, E.B Ringelstein · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Neurodegeneration der Huntington'schen Krankheit (HK) führt zu einer Reihe von motorischen Defiziten. In Studien wurden diese bisher durch Skalen wie den UHDRS evaluiert. Objektivere und quantitative Methoden zum Staging der motorischen Symptome werden benötigt, um sensitiv und reliabel phänotypische Änderungen auch in kleineren Kollektiven zu erfassen. In früheren Arbeiten konnte gezeigt werden, dass die Variabilität der isometrischen Greifkräfte im Präzisionsgriff korreliert mit dem Schweregrad der Erkrankung im UHDRS. Die Greifkraft-Variabilität nahm im Verlauf der Erkrankung in einer Follow-u…