Semantische und Phonologische Primingeffekte untersucht mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) und repetitiver Transkranieller Magnetstimulation (rTMS)
D Hütter, I.G Meister, R Töpper, B Boroojerdi · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Begriff Priming bezeichnet den Teil des kortikalen Gedächtnisnetzwerkes, der nicht auf expliziten Abruf von Informationen spezialisiert ist, sondern auf implizite Informationen, die in der Vergangenheit erworben wurden und das zukünftige Erleben unbewusst beeinflussen. Auf Verhaltensebene äußert sich der Priming-Effekt in einer erleichterten Erkennung des Target-Items und somit in verkürzten Reaktionszeiten sowie einer erhöhten Richtigkeit der Antworten im Verhältnis zu nicht gebahnten Items. Die Erforschung des Priming-Effektes kann Aufschluss über die Struktur der mentalen Konzepte und ihre Repräsentatione…