Neuronale Aktivität der hinteren Inselrinde während kalorischer und optokinetischer Reizung und ihr Bezug zum Nystagmus – eine Magnetookulographie (MEG) Studie
S Hegemann, M Pawlowski, R Huonker, O.W Witte, J Haueisen · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die hintere Inselrinde und die retroinsuläre Region konnten beim Menschen in PET- und fMRT-Studien als Teil sogenannter humaner parietoinsulärer vestibulärer Cortex (hPIVC) identifiziert werden. PET und fMRT stellen aber nur indirekt die neuronale Aktivierung dar und haben ein geringes zeitliches Auflösungsvermögen. Wir wollten mithilfe der MEG die neuronale Aktivierung direkt darstellen und den zeitlichen Zusammenhang zwischen Nystagmus und cortikaler Aktivierung untersuchen. Methode: Bei 9 gesunden Freiwilligen wurde die linke Inselregion mittels eines 31-Kanal SQUID Biomagnetometer untersucht w…