Worte machen einen Unterschied: diagnostische Wertigkeit des geschriebenen Satzes im „Mini Mental Status“
A Rösler, V Fickenscher, J Billino, W von Renteln-Kruse · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der „Mini Mental Status“ (MMS) ist das am häufigsten zum Demenzscreening verwandte neuropsychologische Testverfahren. Die Gründe dafür liegen in der schnellen und einfachen Anwendbarkeit und der weiten Verbreitung des Verfahrens. Kritik am MMS bezieht sich auf die mangelnde Sensitivität, geringe Berücksichtigung von Gedächtnis- und zeitgebundenen Aufgaben sowie fehlende alters- und bildungsbezogenen Normwerte. Wünschenswert wäre eine maximale Nutzung der im MMS enthaltenen Information. Fasziniert von formalen und inhaltlichen Auffälligkeiten der Sätze, die Demenzkranke im MMS schrieben, untersuchten wir den diag…