Therapieversagen der Therapie mit Zinksalzen und Überwachungsstrategien bei Morbus Wilson
D Huster, HJ Kühn, P Günther, J Mössner, K Caca · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Morbus Wilson ist charakterisiert durch hepatische und neuronale Kupferakkumulation und -toxizität. Zinksalze stellen eine etablierte, sichere und gut tolerierte medikamentöse Behandlungsform der Erkrankung dar. Wirkprinzip ist die Metallothioneininduktion in Enterozyten und somit die Inhibition der enteralen Kupferabsorption. Außer mangelnder Therapiecompliance wurde bisher noch nicht über ein Therapieversagen unter der Behandlung mit Zinksalzen berichtet. Wir berichten über das Auftreten einer Krankheitsprogression bzw. schweren Komplikationen bei vier Patienten unter Zinktherapie (3×50mg). Ein Compliancem…