Optikusscheidenschlitzung bei sekundärem Zentralvenenverschluss bei AION – Ein neues pathophysiologisches und klinisches Konzept
J von Eicken, H Höh, S Kaskel-Paul, A Bock · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Vermutung, dass ein Zentralvenenverschluss durch ein Kompartmentsyndrom im Rahmen einer ischämischen Optikusneuropathie bedingt sein kann, wurde von Abu El-Asrar et al. geäußert [1]. Heute liegt mit dem hochaufgelösten zerebralen MRT die Möglichkeit vor, den Sehnerven nicht invasiv mit hoher Ortsauflösung in Hinblick auf diese Fragestellung zu untersuchen. Ein Kompartmentsyndrom des N. opticus liegt dann vor, wenn der Subarachnoidalraum zwischen Optikus und der Optikusscheide aufgehoben ist. Methode: Bei ischämischen bzw. nicht ischämischen Zentralvenenverschlüssen wurde der Sehnerv in seinem Ve…