Rezidivierender Myokardinfarkt (MI) in der Schwangerschaft (SS) als interdiziplinäre Herausforderung
A Germeyer, M von Wolff, W Schoels, B Ivandic, H Maul, T Strowitzki, C Sohn · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problem: In der SS kommt es zur erhöhten Koagulabilität und Anstieg des intravasalen Volumens. Dennoch ist keine generelle Antikoagulation in der SS erforderlich. Tritt jedoch ein MI auf, ist ein interdiszipl. Management nötig. Patient: Bei 34j. IIIG IIP, ohne vorbesteh. Risiken, wurde in der 32+2 SSW ein akuter MI (DD: Lungenembolie) diagn.. EKG zeigt typ. ST-Hebungen in II, III, und AVF, laborchemisch CK- und TNT-Erhöhungen. Im Angio Stenose der re Koronararterie, dilatiert und mit PTCA versorgt. Unter Thrombozytenaggregationshemmung kam es 5d später zum Re-MI, welcher interventionell behoben wurde. Ergebnis:…