Körpererleben in der Traummitteilung und Körpererfahrung im Traum
Brigitte Boothe · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2006 · Heft 02 · S. 185-190
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wer einen Traum mitteilt, macht deutlich, dass es sich um eine private, nicht um eine intersubjektiv geteilte Erfahrung handelt. Er stellt den Traum als Widerfahrnis dar, dem der Träumende gleichsam ausgesetzt war und das sich dem Träumer in seiner Relevanz und Bedeutung ohne Kommentierung nicht erschließt. Der Traum wird subjektiv relevant, weil er zu den Erscheinungen gehört, unter deren Eindruck man steht. Schlüsseleindrücke von besonders intensiver emotionaler Qualität sind Erscheinungen des Körperlichen im Traum. Diese lassen sich zwanglos als infantile Körperfantasien thematisieren und bear…