Kryotherapie eines endobronchialen Lipoms
KJ Franke, G Nilius, K Rühle · Pneumologie · 2006 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei der konventionellen Kryotherapie wird Kälte von -80°C lokal appliziert, das nekrotisierte Tumorgewebe wird sekundär abgetragen. Mithilfe einer neuen mechanisch stabileren Kryosonde friert man den Tumor an der Spitze der Sonde an und extrahiert ihn direkt in größeren Teilstücken. Damit ist eine rasche Rekanalisation im Bereich des zentralen Bronchialsystems möglich. Endobronchiale Lipome sind mit 0,1% aller Lungentumoren sehr selten. In über 80% der Fälle liegt das Lipom in den zentralen Atemwegen und weist ein endoluminales Wachstum auf. Heute werden Lipome in der Regel endoskopisch mittels Laser…