Prospektive Untersuchung von EGFR-Mutationen als prädiktiver Test für die Wirksamkeit von Tyrosinkinaseinhibitoren
JR Fischer, R Koomagi, D Geiger, U Haffner, H Rumpelt, H Lahm · Pneumologie · 2006 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Wirksamkeit von Tyrosinkinasehemmstoffen kann mit somatischen Mutationen des EGFR-Genes verknüpft sein. In unserer sowohl retro- wie prospektiven Studie untersuchten wir den Status der EGFR-Mutation auf die prädiktive Aussagekraft für die Wirksamkeit von EGFR-Blockern. Bei der Behandlung von Patienten mit Gefitinib bei NSCLC fanden wir Ansprechraten von 10%. Es wurden zunächst retrospektiv Tumorproben auf das Vorliegen von EGFR Mutationen analysiert. Es erfolgte die Untersuchung des EGFR – Exons 18, 19 und 21 in Biopsien von 8 Patienten. 7 Patienten hatten EGFR-Mutationen in der Tyrosinkinasedomäne, bei eine…