Skelettszintigraphie im Vergleich mit MRT und Sonographie beim Frühnachweis der Arthritis
D. Sandrock · Der Nuklearmediziner · 2006 · Heft 04 · S. 243-248
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Arthritis des rheumatischen Formenkreises wird spezifisch an knöchernen Erosionen erkannt, die durch den charakteristischen Pannus hervorgerufen werden. In den Fingergelenken weist die dynamische Niedrig-Tesla-MRT Erosionen mit nahezu doppelter, aber nicht hundertprozentiger Sensitivität nach als die konventionelle Röntgendiagnostik, die Sonographie nimmt eine Mittelstellung ein. Beim Nachweis der wenig spezifischen Synovialitis und Tendovaginitis in den Fingergelenken sind die Mehrphasen-Skelettszintigraphie und die Sonographie gleichermaßen hochsensitiv, MRT ist deutlich unterlegen. Allerd…