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Neurobiologischer Determinismus: Fragwürdige Schlussfolgerungen über menschliche Entscheidungsmöglichkeiten und forensische Schuldfähigkeit

F. Urbaniok, J. Hardegger, A. Rossegger, J. Endrass · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2006 · Heft 08 · S. 431-441

Dokument
1103252
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
F. Urbaniok, J. Hardegger, A. Rossegger, J. Endrass
Ausgabe
Heft 08 / 2006
Jahrgang 74
Seiten
431-441
Erschienen: 2006-08-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Verschiedene Autoren vertreten aktuell die These, dass strafbares Verhalten generell durch neurobiologische Defizite verursacht sei. Ausgehend von dieser Kausalitätsvermutung und von einer neurobiologischen Kritik am Konzept des freien Willens, wird die These der neurobiologischen Determinierung allen menschlichen Verhaltens gefolgert. Menschen seien daher nicht für ihre Handlungen verantwortlich und darum müsse auch das Schuldprinzip im Strafrecht aufgegeben werden. Vor diesem Hintergrund ist die seit Jahrhunderten geführte Determinismus-Indeterminismus-Kontroverse insbesondere in der Strafrecht…

Schlagworte

Determinismus Neurobiologie Straftäter Schuldfähigkeit Freier Wille Determinism neurobiology offender criminal responsibility free will Neurobiologischen These Menschlichen Verhaltens Autoren Kritik