Komplementäre Krebsdiagnoseverfahren–Ernstzunehmende Alternative oder nur Verunsicherung der Patienten?
S El-Safadi, HR Tinneberg, F Brück, K Münstedt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Komplementäre Krebsdiagnoseverfahren sind weit verbreitet, insbesondere die Irisdiagnostik und die Dunkelfeldmikroskopie nach Enderlein. Sie versprechen die Erkennung von Dispositionen für Krebs und / oder von Malignomen in einem frühen Stadium. Bei den Patienten sind sie populär, weil sie eine sofortige und klare Aussage über den Gesundheitszustand versprechen. Diese Studie sollte klären, ob Malignome mit diesen Verfahren identifiziert werden können? Material und Methoden: 110 Probanden wurden komplementärdiagnostisch untersucht, die zum Teil an 5 verschiedenen Tumoren erkrankt waren. Einem in be…