Klinik und molekulargenetische Untersuchungen bei XY-Gonadendysgenesie (Swyer-Syndrom)
D Rjosk, B Lorenz-Depiereux, W Janni, K Friese · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der XY-Gonadendysgenesie (Swyer-Syndrom) handelt es sich um eine Störung der Geschlechtsdeterminierung durch Mutationen des Y-chromosomalen SRY-Gens oder autosomaler Gene, wie z.B. SF-1, SOX9 und WT1. Auch Duplikationen der X-chromosomalen DSS-Region können zur Entstehung von dysgenetischen Gonaden und weiblichem Phänotyp bei XY Karyotyp führen. Es wurden 23 Patientinnen mit reiner oder partieller XY-Gonadendysgenesie klinisch und molekulargenetisch untersucht. Hierbei zeigten 20 Patientinnen ein unauffälliges äußeres Genitale, bei einer Patientin fand man eine Klitorishypertrophie und bei zwei der Patienten…