Zervikalgravidität – neue Aspekte in Diagnostik und Therapie
C Reißmann, B Meurer, TW Goecke, P Oppelt, MW Beckmann, RL Schild · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Inzidenz von Zervikalgraviditäten ist mit 1 auf 1000 bis 50000 Schwangerschaften ein seltenes Ereignis. Die Diagnostik erfolgt bei positivem hCG-Nachweis mittels vaginaler Sonographie. Dabei eröffnet die 3-D-Sonographie neue Perspektiven. Operative Maßnahmen bergen ein hohes Maß an Risiken, so dass bei zervikalen Schwangerschaften die systemische Gabe von Methotrexat (MTX) eine konservative Behandlungsform darstellt. Eine einheitliche Empfehlung zur Dosierung des Chemotherapeutikums steht noch aus. Kasuistiken: In dem Zeitraum zwischen 2003 und 2005 wurden in unserem Klinikum 3 Patientinnen mit…