Verbesserung der Hemmkapazität von regulatorischen T-Zellen (CD4+CD25high) bei Patienten mit Multipler Sklerose unter Langzeitbehandlung mit immunmodulatorischen Substanzen
M. Korporal, B. Fritz, J. Haas, M. Möller, B. Wildemann · Aktuelle Neurologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Regulatorischen T Zellen vom Phänotyp CD4+CD25high (Treg) wird eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von Autoimmunität und Toleranz zugeschrieben. In vorhergehenden Studien haben wir und andere zeigen können, dass bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) eine eindeutige Verminderung der inhibitorischen Kapazität dieser Zellen gegenüber einem gesunden Kontrollkollektiv nachzuweisen ist. In vitro Stimulation mit immunmodulatorischen Substanzen kann die Funktion dieser Zellen verbessern. Die positiven Effekte von Glatirameracetat und Interferon beta bei der Erstbehandlung von Patienten mit schubförm…