Lokal-intravenöse Thrombolyse bei tiefer Hirnvenenthrombose
R. Huber, B. Schmitz, P. Kühnlein, A.C. Ludolph, J. Kassubek · Aktuelle Neurologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine 44-jährige Patientin wurde mit Kopfschmerzen und einer quantitativen Bewusstseinsstörung sowie einer moderaten Tetraparese zugewiesen. Klinisch fand sich zusätzlich eine Dehydratation bei einem seit einigen Tagen bestehenden gastrointestinalen Infekt, anamnestisch bestand eine hochdosierte Östrogen-Behandlung bei multiplen Uterus-Myomen und rezidivierenden vaginalen Blutungen. MR-tomographisch zeigte sich ein bilaterales, rechtsseitig führendes Thalamusödem bei Vorliegen einer ausgedehnten Thrombose der Vena cerebi interna, des Sinus rectus sowie des rechtsseitigen Sinus transversus. Bei progredienter klini…