Mesenchymale Knochenmarkstammzellen wandern gezielt in maligne Gliome ein und beteiligen sich an der Neoangiogenese
T Birnbaum, J Hildebrandt, C Schichor, B Krebs, B Korte, F Trillsch, P Nelson, R Goldbrunner, A Straube · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Verwendung mesenchymaler Stammzellen des Knochenmarks (MSC) als zelluläre Vektoren im Rahmen einer Gentherapie ist ein vielversprechender neuer Ansatz in der Behandlung maligner Gliome. In Vorarbeiten konnten wir zeigen, dass maligne Gliome in vitro eine ausgeprägte chemotaktische Wirkung auf MSC ausüben und dass hieran mehrere angiogenetische Wachstumsfaktoren beteiligt sind. In der vorliegenden Studie sollte geprüft werden 1), ob sich der Gliom-gerichtete Tropismus von MSC auch in vivo bestätigt und 2), ob MSC an der Neoangiogenese maligner Gliome beteiligt sind. Methoden: Humane MSC wurden…